Wie lernen wir wieder zu fliegen, wenn die Geschichte unsere Flügel verletzt hat?
In CONDOR HUMANO verbindet iSaAc iSaBeL Espinoza Hidrobo Tanz, Violinmusik, Gesang und rituelle Elemente zu einer eindringlichen Performance über Erinnerung, Herkunft, Verlust und Transformation. Die ecuadorianische Künstlerin mit Kichwa-Cañari-Wurzeln arbeitet als Choreografin, Violinistin und Transaktivistin an der Schnittstelle von antikolonialer, transfeministischer und ritueller Kunst.Der Kondor wird zur Figur zwischen Erde und Himmel, Vergangenheit und Zukunft.
In einem Zusammenspiel von Körper, Bewegung, Klang und Stimme entsteht ein lebendiges Ritual, in dem persönliche Erinnerungen und kollektive Geschichten aufeinandertreffen. Trauer verwandelt sich in Kraft, Verletzlichkeit in Widerstand.
Die Performance ist Teil des künstlerischen Projekts SHELTER, das Fragen nach Zugehörigkeit, indigenem Wissen, kolonialen Kontinuitäten und ökologischer Gerechtigkeit miteinander verbindet.Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem offenen Gespräch mit iSaAc iSaBeL Espinoza Hidrobo.Credits